OPTIMUS im Kanal & Wassernetzbetrieb

LINZ AG

Die LINZ AG implementiert das Betriebsführungssystem OPTIMUS und verfolgt dabei weitreichende Integrationsaufgaben von GIS bis hin zu SAP.

Die Herausforderungen

Um die Prozesse, die quer über zuvor getrennten Softwaresysteme liefen, integriert abwickeln zu können, sollte bei der LINZ AG mit OPTIMUS die „Systemhürde“ zwischen GIS und SAP überwunden werden. Im ersten Schritt stand die Umsetzung der Arbeits- und Planungsprozesse im Kanalbetrieb. Hier erfordern 1.100 km Kanalnetz einen entsprechend hohen Aufwand in den technischen Dienstleistungen, insb. in der Arbeitsvorbereitung. Ähnlich komplex sind die kaufmännischen Prozesse, die im SAP-System gesteuert werden. Die Leistungen, die im Rahmen von Wartung und Instandhaltung erbracht werden, müssen dabei unter Berücksichtigung unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle genau quantifiziert und in das Abrechnungssystem übernommen werden. Nicht zuletzt sollen die steigenden Anforderungen an das Reporting über alle durchgeführten Leistungen unterstützt und damit die Instandhaltungsplanung verbessert werden.



Die Lösung

OPTIMUS wurde bei der LINZ AG als neue Systemebene zwischen SAP und GIS installiert. Zur Umsetzung werden die sehr inhaltstiefen Betriebsmitteldaten aus dem GIS nutzerorientiert aufgearbeitet und periodisch über spezialisierte Schnittstellen bereitgestellt. Diese GIS-Daten zu Haltungen, Schächten, Sonderbauwerken etc. werden in OPTIMUS den Aufträgen zugeordnet. Die Instandhaltungsprozesse umfassen u. a. Kanalreinigung, optische Kontrolle, TV-Inspektion und Pumpwerke. Über die SAPSchnittstelle werden Eigen- und Fremdleistungen sowie Aufträge bzw. ganze Projekte von OPTIMUS an SAP übergeben. Nach erfolgreicher Einführung im Kanalbetrieb wird das System auch für die Instandhaltung und Wartung der Wassernetze eingeführt. mehr



Die Ergebnisse

Der hohe Aufwand in der Arbeitsvorbereitung für 12 Fahrzeuge im Kanalbetrieb, der zuvor noch mit Microsoft-Standardprogrammen durchgeführt wurde, wird mit OPTIMUS deutlich reduziert. Dabei können die Geodaten genutzt werden, um beispielsweise die Standorte und den Bearbeitungsstatus der zu prüfenden Netzelemente farbig auf einer Karte anzuzeigen. Darüber hinaus werden Medienbrüche überwunden. Die bei der Instandhaltung bis dato noch manuell durchgeführte Leistungserfassung für das kaufmännische Abrechnungssystem wird mit OPTIMUS automatisiert. SAP erfährt beispielsweise automatisch von OPTIMUS, welche Tätigkeiten zu welchen Objekten erledigt wurden und welche Zeit dafür benötigt wurde. Sukzessive werden bisherige Dokumentationen über erbrachte Leistungen durch Berichte, die aus dem System gefahren werden, ersetzt.


Manfred Kurzwernhart, Leiter Geoinformatik, LINZ AG


Wertschöpfung durch Integration
Neben der bloßen Installation von OPTIMUS sind es vor allem die Integrationsaufgaben rund um die Lösung, die die Wertschöpfungspotenziale sichern und Prozesse über Systemgrenzen hinweg optimieren helfen. Dies betrifft vor allem die Integration in Richtung GIS und SAP. Somit können Instandhaltungsaufträge durchgängig bearbeitet werden, wobei wir die Kopplung von Standard-Lösungen (GIS, SAP, OPTIMUS) gegenüber Spezial-Entwicklungen bevorzugen, weil das langfristig kostengünstiger ist.

LINZ AG

OPTIMUS-Module und unterstützte Prozesse

  • Zentrale Arbeitsvorbereitung
  • Instandhaltung
  • Arbeitszeitmodelle
  • Schnittstellen zu SAP und Smallworld GIS

OPTIMUS im Einsatz seit 2013


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