Stadtwerke schaffen Transparenz

Stadtwerke Saarlouis GmbH

Viele Ver- und Entsorgungsunternehmen vertrauen heute auf die Asset-Management-Software OPTIMUS. Einer der ersten Anwender waren die Stadtwerke Saarlouis. Geschäftsführer Dr. Ralf Levacher war dabei maßgeblich an der Implementierung des Systems beteiligt.

Herr Dr. Levacher, wie lange haben Sie das System im Einsatz und welche Prozesse haben Sie damit umgesetzt?

Wir haben das System bereits seit 2004 im Einsatz und haben alle wesentlichen Stadtwerke-Prozesse damit umgesetzt – zum einen die Investitionsprojekte, zum anderen die Unterhaltungsprojekte. Darüber hinaus haben wir den kompletten Hausanschlussprozess und das Störungsmanagement in OPTIMUS abgebildet.



Welche wesentlichen Ziele wollten Sie mit der Systemeinführung erreichen?

Das wesentliche Ziel war es, eine maximale Transparenz zu schaffen. Zum einen gegenüber der Regulierungsbehörde und den Verbänden und zum anderen eine Transparenz für unsere Mitarbeiter, beispielsweise bei der Erstellung eines Hausanschlusses. Dieser Mitarbeiter braucht vor Ort die maximal mögliche Anzahl von Informationen, seien es geografische Informationen, also die Lage des Hausanschlusses und sonstiger Betriebsmittel. Darüber hinaus ist er der einzige, der direkt eingeben kann, wie viele Stunden er dafür gebraucht und welche Materialien er verwendet hat. Auf diese Weise erhalten wir sichere Informationen, wie viel ein Hausanschluss oder ein sonstiges Projekt gekostet hat und wie viele Stunden dafür benötigt wurden.



Welche Erfahrungen haben Sie bei der Umsetzung gemacht bzw. welchen Ratschlag würden Sie einem Unternehmen geben, das die Umsetzung einer solchen Systemlösung plant?

Es ist zum Teil ein steiniger Weg, es ist anstrengend, aber es rentiert sich. Mein Ratschlag: Nicht zu blauäugig an die Systemeinführung herangehen. Nach Möglichkeit sollte man sich dabei externer Hilfe bedienen, weil man nicht ein System kauft, sondern in gewissem Umfang auch eine Philosophie und diese muss im Unternehmen implementiert, also eingesetzt und umgesetzt werden. Daher sollte man zunächst mit einem externen Unternehmer oder Berater eine Analyse der Ist-Prozesse durchführen und anschließend zusammen mit den Mitarbeitern die Soll-Prozesse aufstellen. Diese sollten dann mit OPTIMUS abgebildet und von den Mitarbeitern auch gelebt werden. Allerdings muss auch beachtet werden, dass es sich nicht um ein statisches Geschehen handelt. Es wird immer wieder zu Veränderungen kommen, die eine saubere Dokumentation und Prozessarbeit unabdingbar machen.



Wo sehen Sie die Stärken des Systems und welche Effekte ergeben sich heute für Ihr Unternehmen?

Die Stärken des Systems sind, wie schon angesprochen, die absolute Transparenz, die man damit erhält. Die Stärken sind darüber hinaus, dass Erfahrungen, die Sie im Vorjahr gemacht haben, auch in den Wirtschaftsplan des neuen Jahres einfließen können. Mit OPTIMUS geht keine Planungsarbeit verloren, weil Sie in der Lage sind, bereits geplante Projekte in einen Pool künftiger Projekte zu verschieben. Es ergibt sich eine Vielzahl von Vorteilen für die operative Ebene und auch für die Geschäftsführungsebene. So können Sie beispielsweise zu jeder Zeit kontrollieren, ob es Abweichungen zwischen dem genehmigten Wirtschaftsplan und der Projektausführung gibt und jederzeit schauen, welche Projekte gut laufen und welche Projekte schlecht laufen. Insofern sind die Erfahrungen mit OPTIMUS durchweg positiv.


Stadtwerke Saarlouis GmbH

OPTIMUS-Module und unterstützte Prozesse

  • Work-Management/Projekt- und Auftragsmanagement
  • Instandhaltungs- und Störungsmanagement
  • Abrechnung
  • Ressourcenmanagement
  • Controlling und Reporting
  • OPTIMUS Smart
  • Schnittstelle zu XAP

OPTIMUS im Einsatz seit 2004


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