Mitarbeiter-Storys

Seit wann bist du bei uns und wie bist du zu ins gekommen?

Auf einer Berufsmesse in der achten Klasse bin ich erstmals auf den Beruf des Geomatikers aufmerksam geworden. Obwohl dieser Beruf damals noch relativ neu war, hat er mich so sehr interessiert, dass er mir bis zum Abitur im Gedächtnis geblieben ist. Durch eine Zeitungsanzeige wurde ich schließlich auf die Ausbildungsstelle bei der Mettenmeier GmbH aufmerksam. Nach meiner Zusage bin ich nach Paderborn gezogen. Im August dieses Jahres bin ich bereits seit zehn Jahren Teil des Unternehmens.

Was macht ein Geomatiker bei Mettenmeier?

Ein Geomatiker bei der Mettenmeier GmbH erfasst Leitungsnetze, beispielsweise Strom-, Gas-, Glasfaser- oder Wassernetze, in einem Geoinformationssystem (GIS). Dabei werden die im Boden verlegten Leitungen digital dokumentiert. Diese Daten ermöglichen es, Analysen und Auswertungen durchzuführen, Störungen schnell zu lokalisieren und Leitungen bei Bedarf wiederzufinden. Dazu werden die Leitungen über oberirdische Objekte, wie zum Beispiel Gebäudeecken, vermessen und dokumentiert.

Wie läuft die Ausbildung zum Geomatiker ab?

Die Ausbildung bei der Mettenmeier GmbH erfolgt als Verbundausbildung mit ortsansässigen öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren (ÖbVI). Im ersten Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden für sechs Monate den Außendienst kennen. Dort teilen sie beispielsweise Flurstücke, vermessen Gebäude und setzen Grenzsteine. In dieser Zeit besuchen sie gemeinsam mit den Vermessungstechnikern die Berufsschule in Bielefeld. Nach dem ersten Ausbildungsjahr erfolgt die Spezialisierung auf den Bereich Geomatik. Die Auszubildenden können dann zwischen Blockunterricht in Bonn und Teilzeitunterricht in Hagen wählen. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr werden sie zunehmend in Projekte eingebunden und lernen unter anderem die Erstellung von Karten mit QGIS.

Warum hast du dich für eine Ausbildung und die betriebliche Weiterbildung statt eines Studiums entschieden?

Nach dem Abitur hatte ich den Wunsch, direkt praktisch zu arbeiten. Die Möglichkeit eines Studiums habe ich mir zwar offengehalten, doch die Arbeit bei Mettenmeier hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Zudem habe ich früh erkannt, dass das Unternehmen gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Deshalb habe ich mich bewusst für den beruflichen Weg mit Ausbildung und Weiterbildung entschieden.

Was ist deine aktuelle Position in unserem Unternehmen und welche Hauptaufgaben gehören zu deinem Verantwortungsbereich?

Ich bin Teamleiter eines elfköpfigen Teams und gleichzeitig Ausbilder für die Geomatiker-Auszubildenden. Zu meinen Aufgaben gehören die fachliche Unterstützung der Mitarbeitenden bei technischen Fragestellungen, die Projektsteuerung, die Betreuung der Auszubildenden sowie personelle Themen innerhalb des Teams. Darüber hinaus führe ich Bewerbungsgespräche und begleite neue Mitarbeitende im Einstellungsprozess.

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Besonders schätze ich den Kontakt zu den Mitarbeitenden, die Vielseitigkeit meiner Aufgaben und die Möglichkeit, gemeinsam im Team Lösungen zu erarbeiten. Es macht mir Freude, Herausforderungen gemeinsam anzugehen und dabei unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.

Beschreibe deinen Job mit drei Worten.

Lösungsorientiert | Vielseitig | Kooperativ

Was zeichnet die Mettenmeier GmbH als Arbeitsgeber aus?

Die Mettenmeier GmbH zeichnet sich durch flache Hierarchien und ein sehr positives Arbeitsklima aus. Das Unternehmen bietet engagierten Mitarbeitenden vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, unabhängig davon, ob sie studiert haben oder nicht. Gute Leistungen werden gesehen und honoriert. Gleichzeitig entwickelt sich das Unternehmen kontinuierlich weiter und bleibt ein moderner und zukunftsorientierter Arbeitgeber.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der gerade zwischen Studium und Ausbildung schwankt?

Wer gerne praktisch arbeitet und sein Wissen direkt anwenden möchte, sollte die Ausbildung dem Studium vorziehen. Im Gegensatz zu einem überwiegend theoretischen Studium sammelt man früh wertvolle Berufserfahrung. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind im Beruf ebenfalls vorhanden (Fachkarriere).

Wie war dein allererster Tag bei Mettenmeier und wie wurde das “Eis” gebrochen?

Mein erster Tag bei Mettenmeier ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Das Eis war eigentlich von Anfang an gebrochen. Ich habe zunächst die anderen Auszubildenden und anschließend meine Abteilung kennengelernt und wurde vom gesamten Team herzlich aufgenommen. Besonders die Auszubildenden aus den höheren Ausbildungsjahren haben mich vom ersten Tag an unterstützt und mir den Einstieg erleichtert.

Wie würdest du die Stimmung im Team beschreiben, wenn mal ein Fehler passiert?

Wenn ein Fehler passiert, wird im Team gemeinsam nach der Ursache gesucht. Anschließend wird die Situation offen und konstruktiv besprochen, um daraus zu lernen und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Unser Ziel ist es, ähnliche Fehler in Zukunft zu vermeiden. Fehler gehören zum Arbeitsalltag dazu. Wichtig ist, dass man daraus Erfahrungen gewinnt und sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Wie genau unterstützte dich Mettenmeier bei deiner fachlichen Weiterbildung?

Die Mettenmeier GmbH hat mich während meiner gesamten beruflichen Entwicklung aktiv unterstützt. Bereits während meiner Ausbildung konnte ich an verschiedenen Schulungen teilnehmen. Diese Förderung wurde auch nach der Ausbildung konsequent durch weitere Fachschulungen, Coachings und interne Unterstützung durch meinen damaligen Teamleiter Karl Ilskens fortgeführt. Darüber hinaus erhielt ich die Möglichkeit, den Ausbilderschein zu absolvieren und an einem einjährigen Führungskräftecoaching teilzunehmen. Dadurch wurde ich Schritt für Schritt auf neue Aufgaben und Verantwortungsbereiche vorbereitet und konnte mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln.

Luis Beckmann, Teamleiter

Luis Beckmann

Teamleiter

  • 29 Jahre
  • Paderborn
  • Kraftsport, Autos und Fußballspiele im Stadion
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