Getac UX10-IP im Einsatz beim Kreis Borken

Getac UX10-IP im Einsatz beim Kreis Borken

Getac-Tablet im Einsatz beim Kreis Borken

Souveränes Datenmanagement mit dem UX10-IP für den Rettungsdienst

Kreis Borken, September 2021.
Notfallmedizin: Zuverlässigkeit im Einsatz auch unter widrigen Bedingungen im Kreis Borken – Dank vollrobustem UX10-IP Tablet von Getac.

Herausforderung

Neben notfallmedizinischer Behandlung ist zuverlässige Patientendatenerhebung in Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug und Krankentransporter sowohl im Kreis Borken wie in ganz Deutschland unerlässlich. Dafür eingesetzte Tablets müssen denkbar robust sein: Sie sollen widrigen Umständen im Außeneinsatz ebenso standhalten wie uneingeschränkt zuverlässigen Betrieb garantieren, selbst bei Stößen oder Stürzen. Zudem müssen sie trotz stetem Desinfizieren (um Hygienestandards zu gewährleisten) einwandfrei funktionieren. Softwareanwendungen zur Erfassung von Patienteninformationen müssen bei höchster Leistung stabil und fehlerfrei laufen sowie innovative Schnittstellen und Datenverbindungsstandards sichere Übertragungen aller Daten und Einsatzparameter an die entsprechenden Stellen garantieren.

Lösung

Mit Einführung des vollrobusten Tablets Getac UX10 als Infection-Prevention-Ausführung (UX10-IP) samt Havis-Fahrzeugdockingstation hat der Kreis Borken für seine notfallmedizinische Versorgung eine Computerlösung erworben, die durch Leistungsstärke, einfache wie schnelle Reinigung und Desinfektion sowie vor allem durch besonders lange Akkulaufzeiten überzeugt. Das vollständig robuste UX10-IP ist außerdem mit einem Smartcard Reader zum Auslesen von Versichertenkarten versehen, mit einer leistungsstarken Bluetooth-Schnittstelle zur Kommunikation mit EKG-Geräten sowie mit einer integrierten LTE-Schnittstelle für schnellen, sicheren Datentransfer. Die versiegelte Tastatur vereinfacht regelmäßige und häufige Desinfektionsvorgänge.

Vorteile

Durch seine robuste, widerstandsfähige Konstruktion auch bei intensiver Desinfektion und Reinigung ist das vollrobuste Tablet Getac UX10-IP prädestiniert für den Rettungsdienst. Es besitzt alle notwendigen Schnittstellen (Smartcard Reader, Bluetooth), um Patientendaten und medizinische Parameter einfach zu erfassen und via LTE extrem schnell übermitteln zu können. Besonders lange Akkulaufzeiten machen es zum stets zuverlässigen Begleiter und unverzichtbaren technischen Support für Notarzt und Rettungspersonal, damit sie sich auf ihre Kernaufgabe – dem Retten von Menschenleben – konzentrieren können.

UX10-IP

Das robuste Tablet UX10 ist mit Intel®Core i7/i5 Prozessoren der zehnten Generation ausgestattet, die Ihnen eine tolle mobile Leistung, superschnelle Reaktionszeiten und eine hervorragende Akkulaufzeit bieten. Mit einem 10.1 Zoll Full-HD-Breitbildschirm und IP65 und MIL-STD-810H Zertifizierung ist das UX10 Tablet eine perfekte Lösung für sämtliche Arbeitsumgebungen.

Getac V110 im Einsatz bei den Wasserwerken Leipzig

Getac V110 im Einsatz bei den Wasserwerken Leipzig

Wasserwerke Leipzig

Leipziger Wasserwerke setzen auf vollrobustes V110 Notebook

Leipzig, Dezember 2020.
Mobile Lösung von Getac ermöglicht effiziente und sichere digitale Prozesse bei Betrieb und Instandhaltung des Wassernetzes.

Herausforderung

Bei Betrieb und Wartung der Wasserinfrastruktur in Leipzig und der umliegenden Gemeinden sind Außenmitarbeiter auf zuverlässige mobile Geräte für den Einsatz in rauen Umgebungen angewiesen. Einsätze erfolgen bei jedem Wetter – indoor in Druckerhöhungsstationen wie outdoor bei Wartungen des Kanalnetzes.

Lösung

Durch die Einführung einer offlinefähigen Software kombiniert mit robusten Hardwarelösungen von Getac konnten die Leipziger Wasserwerke ihre Abläufe optimieren: Tagsüber von Außendienstteams durch mobile Geräte digital erfasste Daten werden nach Dienstende von den Mitarbeitern zurück in die Niederlassung gebracht und in die Dockingstationen eingelegt. Sowohl die Geräte als auch die passenden Dockingstationen kommen vom Getac Platinum Partner Mettenmeier. Über Nacht erfolgt der Datenaustausch mittels Geoinformationssystem (GIS); das GIS wird dabei aktualisiert und die mobilen Geräte mit neuesten Informationen versehen.

Vorteile

Aufgrund seiner herausragend robusten Eigenschaften eignet sich das vollrobuste V110 Notebook optimal für Einsätze im Außendienst, da es die Funktionalität eines Laptops mit der Mobilität eines Tablets kombiniert. Zur effizienten Bewältigung der täglichen Aufgaben profitieren die Leipziger Wasserwerke von zuverlässigen robusten Hardwarelösungen mit hoher Akkuleistung, flexiblen Bedienkonzepten und jederzeit gut ablesbaren Displays.

V110

Der V110 ist ein kompakter und leichter Laptop mit 11,6‘‘ Display, der sich schnell von einem Notebook in ein Tablet verwandeln lässt. Trotz des leistungsstarken Intel® Core™-Prozessors, eines Flash-Speichers und einer reaktionsschnellen Grafikkarte wiegt der V110 nur leichte 2.1 kg und ist mit 3,9 cm außergewöhnlich dünn für ein vollrobusten Laptop. Dank der Getac eigenen QuadraClear®-Technologie bietet das Display eine unglaubliche Klarheit – sowohl in Innenräumen als auch im Freien bei direktem Sonnenlicht.

Guernsey Electricity – Genauigkeit im GIS

Guernsey Electricity – Genauigkeit im GIS

Guernsey Electricity

Verschiebungen im Ärmelkanal

Paderborn/Guernsey, September 2020.
Auf den Karten der Kanalinsel Guernsey rückt Mettenmeier die Stromleitungen in die richtige Position und sorgt für Genauigkeit im GIS.

Mit seinen rund 60.000 Einwohnern ist Guernsey ein von Großbritannien unabhängiger, selbstverwalteter Besitz der britischen Krone. Das hohe Bevölkerungswachstum der letzten Jahrzehnte lässt sich unter anderem auf den Sonderstatus der Insel zurückführen und ihre Bedeutung als wichtiges Finanzzentrum. Der steigende Strombedarf wird von Guernsey Electricity Limited (GEL) gedeckt. Das Unternehmen ist seit über hundert Jahren der wichtigste Stromlieferant der Insel. Um den wachsenden Bedarf der Insel zu decken, hat GEL kontinuierlich in seine Infrastruktur investiert und im Jahr 2000 die Stromversorgung durch die Installation eines Unterseekabels auf den Import von Strom aus Frankreich umgestellt, der über 90 % des Bedarfs der Insel deckt. Die importierte Elektrizität, die früher eine Mischung aus Kernenergie und Wasserkraft war, stammt nun zu 100 % aus erneuerbaren Quellen wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Das leitet den Übergang zu einer CO2-neutralen Zukunft ein, von der alle Menschen auf Guernsey profitieren. Dies ist ein aufregender Schritt für die Inselgemeinschaft und zeigt, dass kleine Jurisdiktionen wie Guernsey eine Vorreiterrolle beim Übergang von fossilen Brennstoffen zu nachhaltigen Energien spielen und können so die Umwelt für künftige Generationen schützen.

Projekt „Position Accuracy Improvement“

Das aktuelle Geoinformationssystem von GEL basiert auf einer handdigitalisierten Version der amtlichen Übersichtskarte 1963/79. GEL hat diese Karte manuell mit dem Smallworld GIS über den DXF-Exporter aktualisiert. Die Pflege der Karte ist zeitaufwendig und problematisch, wenn der Zugang zu den Bau- und Abrissplänen der Gebäudeinfrastruktur der Insel nicht verfügbar ist, sodass die Karte nicht vollständig maßstabsgerecht ist und nicht als Referenz für reale Koordinaten verwendet werden kann.

Das Projekt zur Verbesserung der Positionsgenauigkeit (Position Accuracy Improvement) zielt darauf ab, alle Netzkomponenten und deren genaue Lage an einer neuen Karte auszurichten, die auf dem geodätischen Referenzsystem WGS84 basiert. Die besondere Herausforderung dabei: Der Versatz zwischen der aktuellen und der Zielkarte ist nicht konsistent, sondern unterscheidet sich in Länge und Richtung bezogen auf die Referenzpunkte. Das bedeutet, dass jedes Netzobjekt um einen etwas anderen Wert verschoben werden muss, um es an seiner korrekten Position zu platzieren. Gesucht wurde also ein Dienstleister, der diese Herausforderung annimmt und einen international wettbewerbsfähigen Standard liefern kann.

Vorher

Nachher

Bis zu 10 Meter Abweichung

Für die Mettenmeier GmbH, die im Dezember 2019 den Zuschlag für dieses Projekt erhielt, galt es also, die kompletten Stromnetzdaten von Guernsey an die neue Geobasis anzupassen. Diese summieren sich auf 2.100 Kilometer, aufgeteilt in 15 Gebiete. Dabei wurden zwischen alter und neuer Grundkarte Abweichungen zwischen 0,5 m und 10 m festgestellt. Von einer echten Mammutaufgabe spricht daher Jürgen Rehrmann, Netzdaten-Experte bei Mettenmeier: „Für den Projekterfolg mussten wir die richtigen Zutaten finden, denn durch die stark veränderte Grundkarte gibt es einen hohen Abstimmungsbedarf zwischen Mettenmeier und GEL. Pflicht sind also ein kompetentes Team und eine leistungsstarke Software. Das Team besteht aus ca. 30 erfahrenen Fachkräften bei unserem indischen Partner Aabsys und weiteren fünf Mitarbeitern für Projektmanagement und Qualitätssicherung bei Mettenmeier in Paderborn, die durch spezielle GIS-Tools insgesamt eine hohe Projektleistung erzielen.“ Zum Einsatz kommt das Smallworld-Tool „Easy Moving“, mit dem die Leitungen und ihre Bemaßungen mit wenigen Mausklicks an die richtige Position verschoben werden. Am Ende der Bearbeitung sind alle Bemaßungen auf der exakten Referenz der Geodatenbasis, keine Bemaßung hängt mehr in der Luft. Alle geometrischen Bedingungen wie Gradlinigkeiten und Parallelen sind wiederhergestellt.

Langfristige Zusammenarbeit

Das Projekt hat eine geplante Laufzeit von rund 9 Monaten. Bis August 2020 konnte das Mettenmeier-Team die kompletten 2.100 Kilometer Stromnetz bearbeiten und bereits 13 von 15 Gebieten qualitätsgesichert ausliefern. Trotz der globalen Pandemie ist das Projekt damit voll auf Kurs. Inzwischen erstreckt sich die Zusammenarbeit mit der GEL auch auf den Softwarebereich. So leistet Mettenmeier seit April 2020 den Support für das Smallworld GIS.

The Island of Guernsey

Britische Inseln mit französischem Flair: Zu Guernsey gehören fünf natürlich schöne und vielfältige Inseln im Ärmelkanal mit atemberaubenden Klippenwegen, abgelegenen Buchten, einem unberührten Naturschutzgebiet und einer geschäftigen Hafenstadt.

Guernsey in 48 Stunden

Als im Dezember 2019 drei GIS-Experten der Mettenmeier GmbH von Paderborn nach Guernsey aufbrachen, standen für die Delegation acht Stunden Flug bevor. Von Düsseldorf ging es zunächst nach Manchester, dann weiter nach Southampton und von dort auf die Insel Guernsey im Ärmelkanal. Für eine Inselrundfahrt blieb nur wenig Zeit, denn es galt, das Stromnetz und die Netzdokumentation von Guernsey Electricity Ltd. unter die Lupe zu nehmen, das Team kennenzulernen und das GIS-Datenmodell zu analysieren. Nach einem langen Workshop-Tag ging es mit vielen wichtigen Erkenntnissen im Gepäck und tollen Eindrücken von der Insel auf gleichem Wege wieder zurück in die ostwestfälische Domstadt, wo direkt im Anschluss die Projetarbeit aufgenommen wurde.

Netzgesellschaft Düsseldorf – GIS- und SCADA-Integration

Netzgesellschaft Düsseldorf – GIS- und SCADA-Integration

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH

Angedockt: GIS und SCADA

Paderborn, August 2020.
Smallworld und PSI sind strategisch wichtige Systeme der Netzgesellschaft Düsseldorf. Durch eine Kopplung wird das Netzleitsystem mit GIS-Daten angereichert.

Zwei Systeme am Puls der Versorgung

Um die Versorgung der NRW-Landeshauptstadt mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sicherzustellen, betreibt die Netzgesellschaft Düsseldorf eine Reihe von Expertensystemen, die den reibungslosen Betrieb der kritischen Infrastrukturen unterstützen und alle aktuellen Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Leitstelle setzt dafür das SCADA-System PSIcontrol und die Software PSIcommand ein. Geschultes Personal überwacht und steuert damit die Anlagen und Netze und leitet mit der Software auch die Störfalleinsätze. Im Bereich der Netzdokumentation kommt in Düsseldorf das Smallworld GIS zum Einsatz, das mit seiner Datenbasis die Rolle eines führenden Systems einnimmt. Hier werden die Netze in allen Facetten realweltkonform abgebildet, vom Übersichtsplan über das Kataster, die detaillierten Bestandspläne der einzelnen Sparten bis hin zu Schemaplänen und den Innenleben von Anlagen. Diese Informationen auch für die Leitstelle nutzbar zu machen und damit eine redundante Datenaufbereitung zu vermeiden, war das Projektziel bei der Kopplung der PSI-Systeme und des Smallworld GIS.

„Wir sind mit dem Zusammenspiel der Projektpartner und dem Ergebnis, das uns GE und Mettenmeier geliefert haben, heute sehr zufrieden.“

Austauschdatenbank für sicheren Datentransfer

Für die beauftragten Projektpartner GE und Mettenmeier galt es also, ein Schnittstellenkonzept umzusetzen, damit die GIS-Daten sicher und validiert in das Leitsystem überführt werden. Die Besonderheit dabei war, dass die Systeme nicht direkt gekoppelt werden durften. Dies liegt an den grundverschiedenen Datenmodellen der beiden Systeme – das Leitsystem benötigt die GIS-Daten in einer komplett anderen Form. Außerdem muss aus Sicherheitsgründen immer eine Validierung erfolgen, bevor die Daten in das Onlinedatenmodell von PSI übernommen werden dürfen. Daher spielen auch Faktoren wie die Datenqualität im GIS und die Einhaltung von ISMS-Standards eine entscheidende Rolle. Der Weg führte also über eine PSIAustauschdatenbank auf der Basis von Oracle, in der eine eigene Qualitätsprüfung stattfindet. Diese Datenbank ist wie eine Schublade zu verstehen, in welcher die GIS-Daten (Betriebsmittel, Gebäude usw.) zwischengespeichert, validiert und von dort aus in PSI bereitgestellt werden.

Um die GIS-Daten in das Leitsystem zu exportieren, werden diese zunächst von der GIS-PSISchnittstelle aufbereitet und in einer Austauschdatenbank gespeichert. Diese wiederum übergibt die Daten an das Leitsystem. Dadurch sind die beiden Systeme auch bei laufendem Datenaustausch sicherheitstechnisch entkoppelt.

Intelligentes Datenmapping

Die eigentliche Intelligenz der Lösung steckt in der GIS-Schnittstelle, die auf dem GE-Exporter basiert, welcher auch bei der GIS-Kopplung mit anderen Leitsystemen eingesetzt wird. In der Schnittstelle werden unter anderem die Koordinaten umgerechnet, Grafiken und Geometrien werden transformiert, Smallworld-Objekte werden den Netzen zugeordnet und die Netze werden topologisch für PSI aufbereitet. Beim Datenmapping ging die Projektarbeit tief ins Detail: von Feldlängen, dem Aufsplitten und Zusammenführen von Feldern bis hin zur Erzeugung von Zählmechanismen. Zudem galt es zu berücksichtigen, dass nur die relevanten Objekte übernommen werden.

Beim Projektstart im Jahr 2015 begannen GE und Mettenmeier zunächst mit einer Rohrnetzsparte, für die in enger Abstimmung mit dem Fachbereich das Pflichtenheft geschrieben und inklusive des Datenmappings für Oracle umgesetzt wurde. Mit diesen Ergebnissen und der Lernkurve im Rücken konnte die Schnittstelle auch für die restlichen Sparten umgesetzt und die Lösung 2016 in Betrieb genommen werden. „Wir sind mit dem Zusammenspiel der Projektpartner und dem Ergebnis, das uns GE und Mettenmeier geliefert haben, heute sehr zufrieden“, bestätigt Stefan Schenk vom Fachbereich Prozesstechnik der Netzgesellschaft Düsseldorf. Mittlerweile werden die GIS-Daten einmal pro Monat im Leitsystem aktualisiert. Zum Schnittstellenlauf gehört dann auch jedes Mal eine automatisierte Erzeugung der entsprechenden Anlagenbilder (Schemapläne, Anlagenpläne usw.) durch PSIcontrol.

Aktuell setzt die Netzgesellschaft Düsseldorf die Systeme in den Versionen Smallworld GIS 4.3.0.1 und PSIcontrol 4.3 ein. Auf dieser Basis läuft der Schnittstellenbetrieb bereits seit 2016 stabil. Pläne zur Erweiterung der Lösung ergeben sich vor allem aus dem geplanten Releasewechsel und der damit verbundenen künftigen Nutzung neuer Funktionen im SCADA-System PSIcontrol.