Fahrer vom Team Mettenmeier für Olympia qualifiziert
14. Juni 2013
Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH: Schemapläne und Innenleben erfasst
14. Dezember 2013
alle anzeigen

Apps für Netzbetreiber – MGC erleichtert Netzdatenauskunft

Paderborn, Juni 2013.

Für die Betreiber von Ver- und Entsorgungsnetzen entwickelt die Mettenmeier GmbH smarte Geo-Apps für spezielle Einsatzzwecke der Netzwirtschaft. Der Fokus liegt dabei auf einer äußerst einfachen Bedienung, der sogenannten Touchsteuerung.

Grundlage der Entwicklungen ist der MGC (Mettenmeier Geodata Client). Dieser Web- Client kann je nach Anforderung des Kunden von Mettenmeier ausgeprägt werden. Er basiert auf zukunftsorientierten Technologien wie HTML5, GeoExt, OpenLayers und Sencha Touch und steht sowohl als native App mit erweitertem Funktionsumfang zur Verfügung (zum Beispiel für iOS- und Android-Geräte) oder als plattformübergreifende Web-App mit dem Vorteil, dass die Apps keine Updates erfordern und immer auf dem aktuellen Stand sind.

Hintergrund der Apps ist die Anforderung, mobile Prozesse zu optimieren und die Daten effizient mobil zu nutzen. Hierbei ist ein entscheidendes Kriterium die Auswahl offener IT-Standards, um möglichst unabhängig von einzelnen Anbietern und gekapselten Anwendungen zu sein. Mettenmeier bietet seine Geo-Apps daher mit einem offenen Ansatz für Systeme von GE Smallworld, Esri, Intergraph oder andere Anbieter an, da der MGC offene Standards wie WMS, WFS oder SOA unterstützt. Es spielt demnach keine Rolle, welches GIS die Netzdaten liefert und welches Betriebssystem der mobile Nutzer im Einsatz hat. „Wir erwarten, dass künftig fast alle mobilen Applikationen systemunabhängig sein werden“, sagt IT-Leiter Frank Mügge. „Unsere Kunden verlangen bereits heute genau diese Flexibilität.“ Eine weitere Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz ist mit der sehr hohen Performanz aufgrund intelligenter Caching-Mechanismen gegeben.

MGC dient der Beauskunftung von Geodaten und der Visualisierung von Betriebsmitteln und deren Sachdaten. Er unterstützt zudem offene Standards, die für die Integration beliebiger anderer Datenquellen, zum Beispiel Kartendienste wie Google Maps oder OpenStreetMap. Ebenso verfügt er über eine konfigurierbare Volltextsuche für eigene Datenquellen.

Beispiele für MGC-Apps

Hydranten

  • Einfache, papierlose Prozessunterstützung für Instandhaltungs- und Wartungsprozesse
  • Lokalisierung der nächst gelegenen Hydranten oder anderer Betriebsmittel, ausgehend vom aktuellen GPS-Standort
  • Einfache Zustandsbewertung von Betriebsmitteln über vordefinierte Formulare
  • Planung von z. B. Hydrantenwartungen im jeweiligen Quellsystem
  • Auftragsübermittlung an die Endgeräte der Monteure und mobile Dokumentation der Instandhaltungsaufträge
  • Lokalisierung der gewünschten Betriebsmittelgruppe in einem konfigurierbaren Radius und Anzeige in der Karte
  • Die Hydranten-App ist auch für andere Betriebsmittel (z. B. Stationen) ausprägbar

Netzauskunft für Gemeinden

  • App für Netzbetreiber, die Dienstleistungen für weitere EVUs und Gemeinden erbringen und speziell lediglich deren Daten zur Auskunft bereitstellen wollen
  • Räumliche Autorisierungsmechanismen zur Eingrenzung der Karten- und Sachdatenauskunft auf ein freigegebenes Netzgebiet
  • Eingrenzung der Anzeige auf Hintergrundkarten und spezielle Daten, beispielsweise Straßenbeleuchtungsdaten für die Wartung der Straßenbeleuchtung eines spezifischen Netzgebietes
  • Frei definierbare und autorisierbare Netzgebiete für eine spezifische Netzauskunft auf Karten oder auf Betriebsmittelebene
  • Scharfer Schnitt der Leitungsdaten an den festgelegten Gebietsgrenzen

Asset Viewer

  • Sehr einfache Lokalisierung und Identifizierung eines Betriebsmittels über Standardtechnologien wie QR-Code oder NFC
  • Betriebsmittel wird sofort identifiziert und in der Karte angezeigt
  • Automatische Anzeige weiterer Betriebsmittelinformationen