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Case Study – Westfalen Weser profitiert von Fachkräfteüberlassung im GIS-Bereich

Mehr als nur eine Elternzeitvertretung

Paderborn, August 2022.

Der regionale Infrastrukturdienstleister Westfalen Weser nutzt zur Dokumentation seiner Betriebsmittel das Smallworld GIS. Das Team zur Betreuung des Systems sowie der Anwender im Bereich der Digitalisierung und Qualitätssicherung musste wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit einer Mitarbeiterin kurzfristig ergänzt werden. Da die Ressource intern nicht ersetzt werden konnte, hat Westfalen Weser zur Überbrückung eine Fachkraft beim langjährigen Partner Mettenmeier für ca. 2,5 Jahre angefragt.

Westfalen Weser und Mettenmeier gemeinsam im Bereich der Netzdokumentation

Christiane Langenhorst von Mettenmeier (Mitte) unterstützt das Team von Westfalen Weser, v. l.: Michael Ernesti, Ludger Stolte, Ulrich Reker und Vanessa Berg

Nach Klärung der vertraglichen Vereinbarungen konnte die Mettenmeier-Mitarbeiterin Christiane Langenhorst nahtlos in das Team integriert werden. Entscheidend dafür waren ihre sehr guten system- und fachspezifischen Kenntnisse. „Wir konnten sofort vom reichhaltigen Erfahrungsschatz von Christiane Langenhorst profitieren“, berichtet Ulrich Reker, Leiter Qualitätsmanagement bei Westfalen Weser. „Sie hat dabei einen entscheidenden Beitrag geleistet, um verkrustete Arbeitsabläufe aufzubrechen und zu optimieren. Zudem profitieren wir vom Know-how der Mettenmeier GmbH im Hintergrund.“

Der Umzug in die neue Umgebung fiel Westfalen Weser denkbar leicht, bestätigt Christiane Langenhorst: „Die Arbeitsplatzmittel wie Laptop und Bildschirme wurden mir zur Verfügung gestellt. Hinzu kam eine flexible Mischung aus Homeoffice und Vor-Ort-Arbeit, um die Arbeitszeiten effizient zu nutzen und die reibungslose Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden von Westfalen Weser zu gewährleisten.“ Dazu gehörte auch die Integration in das Netzwerk von Westfalen Weser, um alle erforderlichen Informationen uneingeschränkt und mit den nötigen Sicherheitsaspekten im Zugriff zu haben.

"Unser Anspruch ist es, dass unsere Mitarbeitenden mehr als nur eine Vertretung darstellen."

Jürgen Rehrmann, Leiter Netzdaten-Services bei Mettenmeier

Fachkräfte von Mettenmeier für Elternzeiten, Urlaub und andere Engpässe

Die Mettenmeier GmbH unterstützt Netzbetreiber seit vielen Jahren mit qualifizierten Fachkräften und Know-how rund um das GIS. Jürgen Rehrmann, Leiter Netzdaten-Services bei Mettenmeier, beschreibt das Leistungsangebot: „Wir übernehmen auf Wunsch die komplette Administration und Konfiguration der Systeme und bieten GIS-Applikationen und Dienstleistungen bereits heute aus der Cloud an.“ Zu den Kernkompetenzen des Paderborner Unternehmens zählt dabei die Datenpflege in allen Bereichen der Netzdokumentation sowie im Handling von Netzdaten und anderen Geoinformationen. „Westfalen Weser ist dafür ein Paradebeispiel“, freut sich Jürgen Rehrmann. „Eine unserer zuverlässigen Mitarbeiterinnen kümmert sich dort in allen Facetten um eine regelkonforme Fortführung der Netzpläne im GIS.“

Von Planauskunftsanfragen bis zur Qualitätssicherung

Zu den konkreten Aufgaben zählt insbesondere die Bearbeitung verschiedener Anfragen in einem gemeinsamen E-Mail-Postfach. Die Aufgaben beinhalten zum Beispiel die Aktualisierung der Grundkarte (DGK5), Anfragen an Katasterämter nach Grenzen in Neubaugebieten, das Einspielen und Auslesen von digitalen Datenformaten über die SEPM-Schnittstelle, das Umwandeln von NAS-Daten oder die Vergabe von neuen Kabelverteiler-, Schieber- und Hydrantennummern. Ebenso das Melden von neuen Stationen an die Stammdatenpflege, die Außerbetriebnahme von Stationen und Trafos oder auch die Bearbeitung von Planauskunftsanfragen.

Zu den anspruchsvollen Tätigkeiten gehört auch die Erstellung oder Ergänzung von QS-Konzepten nach dem Regelwerk GW130/S130. Dabei werden in enger Zusammenarbeit mit dem QS-Verantwortlichen von Westfalen Weser Prüfroutinen und Abfragen spezifiziert und beschrieben und im Smallworld-Tool „Quality Inspector“ konfiguriert und anschließend über eine Tasksteuerung weitgehend automatisiert. Doch damit nicht genug: Auch die Organisation und Begleitung von internen Schulungen zum Regelwerk GW 128 als Unterstützung für Dozent*innen des DVGW gehören zum Aufgabenspektrum, wie etwa die Erstellung der Schulungsunterlagen und die Organisation der Geräte für die Praxisübungen für vermessungstechnische Arbeiten am Versorgungsnetz.

„Wir helfen schnell aus“

„Die Summe der Tätigkeiten verbunden mit dem fundierten Know-how hat das Team bei Westfalen Weser deutlich vorangebracht“, freut sich Jürgen Rehrmann. „Unser Anspruch ist es schließlich, dass unsere Mitarbeitenden mehr als nur eine Vertretung darstellen. In jedem Fall sind wir in der Lage schnell auszuhelfen, da wir unsere Fachleute rund um die Netzdaten und Geoinformationen im gewünschten Leistungsumfang auch online anbieten, mit wenig Einweisung und großem Effekt!“

Kontakt

Presse/Öffentlichkeitsarbeit

+49 5251 150-331