Betriebsführung leicht gemacht

Wasser Nord GmbH & Co. KG

Die Wasser Nord erneuert ihr Instandhaltungsmanagement. Durch die Implementierung von OPTIMUS erwarten die Verantwortlichen reibungslose Prozesse.

Die Herausforderungen

Die Wasser Nord GmbH & Co. KG versorgt die Bevölkerung in einem Gebiet nördlich von Berlin mit Trinkwasser und erbringt Dienstleistungen im Bereich der Abwasserentsorgung. Dazu gehört die kaufmännische und technische Betriebsführung inklusive der Steuerung von Baumaßnahmen und der Instandhaltung der Anlagen zur Abwasserableitung. Die Ausführung der Arbeiten und die Materialbereitstellung erfolgen über externe Dienstleister. Um das Instandhaltungsmanagement künftig mit hoher Qualität bei angemessenem Aufwand durchzuführen, wurde das Instandhaltungs- und Planungssystems OPTIMUS eingeführt.



Die Lösung

Im ersten Schritt sollte das Abwassernetz mit seinen Pumpwerken und der technischen Ausstattung im System abgebildet werden. Die Anlagenstruktur des Kanalnetzes stammt dabei aus dem GIS. Anschließend erfolgte die Zuordnung der Tätigkeiten und der Kosten zu den einzelnen technischen Netzobjekten. In OPTIMUS werden die Inspektion, Wartung sowie die geplante und ungeplante Instandsetzung des Netzes und der Anlagen gesteuert. Da die operativen Arbeiten im Abwasserbereich aktuell ausschließlich durch Fremdfirmen erbracht werden, liegt ein besonderer Fokus auf der Steuerung und Überwachung dieser Dienstleister. Die Wasser Nord verfolgt eine zustandsbasierte Instandhaltungsstrategie. Das bedeutet, dass sich die Instandhaltung am Istzustand und an Entwicklungstendenzen der Anlagen im Vergleich zu einem definierten Sollzustand orientiert. Instandsetzungsmaßnahmen richten sich nach den Inspektions- und Wartungsergebnissen. Die Kernprozesse der Instandhaltung werden damit sowohl aus kaufmännischer als auch technischer Sicht optimal unterstützt. Zusätzlich steuert OPTIMUS künftig auch den Neubau von Anlagen. Um möglichst medienbruchfrei zu arbeiten und Doppelarbeiten beim Erfassen von Daten zu vermeiden, kommt im mobilen Bereich das OPTIMUS Smart zum Einsatz. Diese mobile Lösung tritt an die Stelle des klassischen papierbasierten Auftragszettels und unterstützt die Dokumentation der operativen instandhalterischen Tätigkeiten. Im Abwasserbereich werden die beauftragten Dienstleister daher mit Android-Tablets ausgestattet, die damit eine neue Form der Erfassung von erbrachten Leistungen erhalten.



Die Ergebnisse

Nach erfolgreicher Umsetzung und ersten Erfahrungen im Echtbetrieb soll OPTIMUS zeitnah auch für die Anlagen und Prozesse der Trinkwasserversorgung genutzt werden. Im Gegensatz zum Abwasserbereich werden hier auch Eigenleistungen erbracht, die in OPTIMUS abgebildet werden müssen, zum Beispiel die Erfassung von Arbeitsstunden und Materialaufwand. Als Teil der Gesamtlösung wird auch eine Schnittstelle zum ERP-System Wilken eingeführt. Damit kann OPTIMUS auch in weitere Unternehmensprozesse, wie zum Beispiel die Buchhaltung oder die Kundenabrechnung eingebunden werden.


Wasser Nord

OPTIMUS-Module und unterstützte Prozesse

  • Netz- und Betriebsmittelmanagement
  • Instandhaltungs- und Störungsmanagement
  • Projekt- und Auftragsmanagement
  • Ressourcenmanagement
  • Schnittstelle zu Wilken
  • OPTIMUS Smart

OPTIMUS im Einsatz seit 2011


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